Aufruf zur Mitteilung von Bürgererfahrungen zur gesperrten Bad Schandauer Elbbrücke
Am Sonntag, den 9. Februar ruft die Bad Schandauer Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zur Demonstration für eine schnelle Lösung der gesperrten Elbbrücke ab 10 Uhr an der rechtselbischen Brückenauffahrt in Bad Schandau auf.
Betroffenen Bürgern ist es möglich, vorab ihre Problemsituationen, die sich aus der Brückensperrung ergeben, der Bürgerinitiative per Mail mitzuteilen. Diese werden - auf Wunsch anonymisiert - im Rahmen der Veranstaltung auszugsweise öffentlich vorgetragen.
Mit der Sperrung der Elbbrücke in Bad Schandau am 6. November 2024 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern des oberen Elbtals und des Elbsandsteingebirges auf unabsehbare Zeit unterbrochen. Die damit verbundenen erheblichen Beeinträchtigungen der privaten, gewerblichen wie touristischen Mobilität erzeugen Mehrkosten, belasten kommunale Haushalte, verursachen Umsatzverluste bei Unternehmern und führen zu unkalkulierbaren Ausfällen im Tourismussektor. Das gesteigerte Verkehrsaufkommen auf der ausgewiesenen rechtselbischen Umleitungsstrecke (S 163 und S 154) schädigt nicht nur diese Straßeninfrastrukturen, sondern bedeutet auch eine erhöhte Gefährdungssituation für alle Verkehrsteilnehmer. Die Belastungen der privaten Haushalte durch den angestiegenen Zeitaufwand für Arbeits- und Versorgungswege sind erheblich. Negative Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt und das Wirtschafts- wie Investitionsverhalten sind erwartbar.
Die Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative möchte mit der Demonstration auf die vielfältigen Verwerfungen innerhalb des privat- und kommunalwirtschaftlichen Bereichs öffentlich aufmerksam machen und fordert von den betreffenden Ministerien auf Landes- und Bundesebene den Baubeginn einer Behelfsbrücke bis Pfingsten sowie eine klare Terminierung des Ersatzneubaus.
Betroffene Bürger und Unternehmer können Ihre Erfahrungen und Forderungen bezüglich der gesperrten Bad Schandauer Elbbrücke in schriftlicher Form an die Bürgerinitiative bis Samstag, den 8. Februar an folgende Mailadresse senden: